Die Entstehung
Im Frühjahr 2006 überlegte sich das Team der Deutschen Leberhilfe e.V. wie man die Öffentlichkeit emotional ansprechen kann ohne Hepatitis-B-Patienten zu stigmatisieren. Eines war klar: je mehr mutige Menschen bereit sind öffentlich etwas zu ihrer Erkrankung zu sagen, desto mehr können Nicht-Erkrankte nachvollziehen, was diese Menschen bewegt. Und je mehr Menschen das nachvollziehen können, je weniger Vorurteile gibt es gegenüber den Betroffenen.
Es wuchs die Idee mit Hilfe eines sehr
„Menschen-Erfahrenen“ Fotografen zusammen zu arbeiten, damit der
Erkrankung ein Gesicht gegeben wird, damit aus der Anonymität
herausgegangen werden konnte. Wir wollten die Menschen im Rahmen einer
Pressekonferenz zeigen. Mit Christian Schoppe hatten wir dann die
ideale Person, die erfahren genug war, um ein solches Thema stilsicher
umzusetzen. Wir fragten unsere Mitglieder, wer bereit wäre, seine
Geschichte und sein Gesicht für diese Aktion zur Verfügung zu stellen.
Schon nach kurzer Zeit hatten wir die geeigneten Personen zusammen.
Dann ging alles sehr schnell: Es wurde das Foto-Shooting in
Hamburg gemacht und alle Beteiligten hatten großen Spaß an dieser
Aktion. Die Fotos wurden so wunderschön, dass beschlossen wurde daraus
auch einen Kalender herzustellen, der dann an möglichst vielen
öffentlichen Plätzen hängen sollte. Dies wurde dann auch zum
Jahreswechsel gemacht.
Fazit: Die Notwendigkeit von mehr Aufklärung ist offensichtlich. Dieses Projekt beweist, dass wenn viele einzelne eng zusammenarbeiten, der Masse geholfen werden kann.





