Leberbiopsie (Lebergewebsprobe)
Um den Anteil der Bindegewebsfasern und die Entzündungsaktivität in der Leber abschätzen zu können, sollte man z.B. vor einer Therapie eine Leberpunktion durchführen lassen. Bei einer Leberpunktion wird unter örtlicher Betäubung ein kleines Gewebsstück entnommen und unter dem Mikroskop feingeweblich (histologisch) untersucht. Um den Therapieerfolg beurteilen zu können, kann eine weitere Leberbiopsie nach Abschluss der Behandlung sinnvoll sein. Nicht-invasive Verfahren (Laborparameter, Elastographie) können das Vorhandensein einer Leberzirrhose auch ohne Leberbiopsie recht sicher voraussagen.
Quelle: Prof. Zeuzem, Frankfurt, 2007